Bild zum Wochenende: der Matsch

Exakt sechs Monate und ein Tag nach dem letzten Spiel 2012 hat für mich die Footballknipssaison wieder begonnen. Angerichtet war das Jugendspiel zwischen den Berlin Kobras und den Rostock Griffins. Das Wetter war vielversprechend: gegen Mittag kam ein ordentlicher Platzregen runter, für die Spielzeit war aber Sonne angesagt. Regen in Verbindung mit einem Rasenplatz, den man bestenfalls als semiprofessionell bewirtschaftet ansehen kann, ließ mich auf Matschpfützen, Schlammspritzerei und kein einziges sauberes Jersey hoffen. Die Sonne kam dann auch tatsächlich zum Vorschein, nur der Platz war nicht ganz so matschig wie erwartet.

Das Spiel an sich war ziemlich lauflastig und der Boden zumindest so aufgeweicht, dass kurz nach Anpfiff die ersten dunkelbraungrauschwarzen Jerseys umherliefen. Weiße Jerseys und Matschboden ergeben immer gute Motive, sodass es zum Einstand dieser hier regelmäßig angedachten Artikelserie kein Bild aus dem laufenden Spiel gibt, sondern einen Spieler, der an der Sideline stand.

Der Matsch macht's: Je schlechter das Wetter und der Boden, desto schöner die Bilder.

Der Matsch macht’s: Je schlechter das Wetter und der Boden, desto schöner die Bilder. (Klicken für größere Ansicht)

Dieses Bild ist mein persönliches Lieblingsbild vom Spiel, da es in Sachen Farben eher gedeckt ist, die Struktur des Matsches auf dem Jersey gut zu erkennen ist und man sich vorstellen kann, dass der Träger im bisherigen Spielverlauf schon ganze Arbeit geleistet hat. Der einzige Negativpunkt ist für mich das auf dem B des „Kobras“-Schriftzuges liegende Kopftuch, ohne das dieses Bild ein gutes, universell einsetzbares Werbebild hätte geben können

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